Wir stellen vor
José Carvajal
Für diese Ausgabe von Crazy Cams hat unser Galopp Ambassador José Carvajal die Canon Epoca für ein persönliches Projekt mitgenommen. Keine Labortests, keine technischen Messwerte – sondern eine Woche fotografieren, beobachten und herausfinden, wie sich diese ungewöhnliche Kamera heute anfühlt.
José arbeitet häufig dokumentarisch und bewegt sich zwischen Street Photography, Alltag und persönlichen Begegnungen. Gerade deshalb war die Epoca eine spannende Herausforderung. Statt unauffällig in der Jackentasche zu verschwinden, wird sie zum sichtbaren Begleiter. Menschen bemerken sie sofort, sprechen ihn darauf an oder möchten wissen, ob es sich um eine Videokamera handelt.
"Mit der Epoca fotografierst du nicht heimlich. Sie verändert die Situation schon dadurch, dass sie existiert. Das führt zu Gesprächen – und oft auch zu besseren Bildern." – José Carvajal
Für sein Projekt entschied sich José für Kodak Portra 400. Die weichen Hauttöne und der große Belichtungsspielraum harmonieren hervorragend mit dem Charakter der Kamera. Entstanden ist eine Serie urbaner Alltagsszenen, Porträts und spontaner Begegnungen, die zeigen, dass außergewöhnliches Design keineswegs auf Kosten guter Bilder gehen muss.
Die Epoca zwingt nicht zum langsameren Arbeiten – sie lädt vielmehr dazu ein, bewusster hinzusehen. Gerade weil sie so ungewöhnlich aussieht, verändert sie den fotografischen Prozess auf eine Weise, die moderne Digitalkameras kaum noch schaffen.
instagram.com/jose_carvajalZum Editorial